 
Verfasst am 26. Juni 2011 um 14:39 Uhr | 0 Kommentare | PermalinkJa ist schon eine ganze Weile her als ich das letzte mal hier geschrieben hatte, Aber die Seite ist ja im Moment eh nicht so aktiv. Gaspreiserhöhungen lassen mich ziemlich kalt. Was mich viel mehr beunruhigt hat, waren die Prophezeiungen dieser ganzen "Besserwisser". Der Holzpreis wird steigen und steigen und es wird sich nicht mehr lohnen. Aber nichts dergleichen ist bis heute eingetroffen, der Holzpreis ist ziemlich konstant. Die Beschaffung von Holz ist auch kein Problem es gibt zahlreiche Händler. Bei uns liegen die Preise für Buche offenfertig geschnitten, gespalten und trocken im Moment bei 60-65 Euro je RM teilweise sogar wesentlich darunter. Rechnerisch ersetzt 1 RM Buchenholz fast 200 Liter Heizöl. Ich bin begeistert. Ich bin zufrieden mit dieser ganzen Aktion und denke die meisten die sowas bereits hinter sich haben sind sicher auch zufrieden.
 
Verfasst am 7. Juni 2009 um 22:04 Uhr | 0 Kommentare | PermalinkWie ich letztens schon erwähnte, war mein nächstes Ziel eine Kettensäge. Doch da fängt das Problem schon an. Fragen über Fragen. Welche Art, welche Größe, der Hersteller und und und. Ich habe mich eigentlich nicht wirklich schwer getan. Für mich stand fest, es muß ein kleines leichtes Gerät sein, womit man Brennholz sägen kann. Bäume umlegen will ich nicht. Also ein absolutes preiswertes Einsteigermodell. Die Wahl des Herstellers war da schon etwas schwieriger. Baumarkt oder Semiprofibereich. Ich habe mich für die kleinste Motorsäge von Stihl entschieden. Die MS171, die paßt genau dazu, was ich damit vor habe.
Sicher werden einige „Profiholzmichels“ jetzt lachen und sagen: „Was für ein Spinner - so ein Spielzeug kauft man sich nicht“, aber da stehe ich drüber.
Diese kleine Motorkettensäge ist einfach und leicht, der Preis war günstig und die Maschine ist genau dafür ausgelegt, wofür ich Sie nutzen möchte. Dazu habe ich mir einen Sägebock geleistet, auch von Stihl. Ich muß sagen jedesmal wenn ich diesen benutze bin ich begeistert. Es handelt sich um einen Kappsägebock in den man seine Motor- oder Elektrokettensäge einspannen kann. Das ermöglicht schnelle sauberes arbeiten. Die Stücke kann man so schön immer auf die gleiche Länge schneiden ohne großen Aufwand. Mein Fazit es hat sich gelohnt....
 
Verfasst am 18. Mai 2009 um 20:41 Uhr | 0 Kommentare | PermalinkJeder der irgendwann mit dem Gedanken spielt, sich einen Ofen / Kaminofen zu zulegen, steht irgendwann vor der selben Frage. Wie oder woher bekomme ich jetzt den Brennstoff Holz. Für mich war es im ersten Winter recht einfach. Meine Schwiegereltern hatten massig Vorrat an trockenen ofenfertigen Holz. Aber dieser ist ja irgendwann aufgebraucht. Also hieß es für mich Vorsorge treffen.
Feuerholz darf ja nur eine Restfeuchte von 20% haben und muß daher, nach dem Schlag, erst einmal ewig liegen und trocknen, je nach Sorte 1-3 Jahre. Ok soweit so gut, ich bin Anfänger und habe keine Ahnung vom Holz beschaffen (im Wald). Also meine Kollegen angesprochen (erfahrene Holzmichels ;-) ) und einfach mit einem Kollegen und 3 Helfern mit gegangen. Nur so zum schauen und helfen. Morgens 7,30 treffen. Wir waren zu fünft. Mit Technik ausgestattet, da träumen vermutlich Profis von. Unter anderen einen kleinen Schlepper, einen Rückewagen, einen Avantminilader natürlich 2 Kettensägen aus dem Semniprofibereich von Stihl und und und. Ich war mehr oder weniger Handlanger und Fahrer des kleinen Lader`s.
Wow das ist echte Teamarbeit 7 oder 8 m Holz haben wir an diesem Tag gemacht. Im Wald gleich auf passendes Maß geschnitten, damit die Arbeit zu Hause eher gering ist. Ein Spaß ohne Ende und für mich natürlich auch ein kleiner Vorrat an frischen Holz. Nach dieser Aktion wußte ich mein nächstes Ziel... Eine Kettensäge mit Zubehör muß her. Und für welche ich mich entschieden habe, erzähle ich vielleicht das nächste mal...
 
Verfasst am 17. Mai 2009 um 16:40 Uhr | 0 Kommentare | PermalinkEigentlich hatten mich alle möglichen Leute gewarnt. Der Einbau eines Kaminofens ist aufwendig und mit einer Menge Dreck verbunden. Ich bin froh, das ich mich davon nicht habe abschrecken lassen. Wobei ich zugeben muß, ich war sehr irritiert. Wir hatten erst neu vorgerichtet, die Wände mit Strukturputz versehen und neues Laminat gelegt und jetzt sollte Staub und Dreck alles zunichte machen. Ok dennoch was muß das muß. Also den Einbauservice angerufen und einen Termin vereinbart. Super Freitag gegen 8 Uhr morgens. Der Freitag kam, der Mitarbeiter der Firma auch, ganz pünktlich. Ein netter Mann (ein Franke), aber allein. Oje oje dachte ich, ob das mal alles gut geht, schließlich wiegt der Kaminofen 170 kg. Aber der Mann war echt gut drauf, der hat erstmal erklärt was er macht und gleich meine Angst genommen. Er erzählte uns, das er zwischen 3 und 4 Kaminofen bzw. Ofen am Tag anschließt und noch nie gab es ernsthafte Probleme dabei.
Super dachte ich es kann losgehen. Er schaute sich alles an, Maß das ganze aus, erklärte uns noch, das wir nicht ein Ofenrohr nach oben nehmen sollten sondern direkt in den Schornstein gehen, das würde nicht so Platz raubend aussehen. Alles klar so machen wir es. Er runter zum Auto kam wieder nur eine Bohrmaschine und einen Staubsauger. Hmm kein Meißel oder Stemmhammer? Naja er wird schon wissen was er tut.
Ah jetzt war mir alles klar Kernbohrgerät, Kernbohrer mit 170 mm. Staubsauger an, 5 min bohren und den Schornstein passen absolut mittig getroffen. Wow kein Dreck oder Staub. Das Anschlußrohr bzw. die Manschette (oder wie auch immer das Ding heißt) mit speziellen Mörtel eingeklebt. Glasplatte auf den Boden fixiert mit einer Klebedichtlippe, zwei dicke Pappstückchen hingelegt den Ofen mit einer Sackkarre herbeigeholt und auf die Pappe gestellt. Durch die Pappe lies sich der Ofen ohne Probleme auf der Glasplatte passend zurecht schieben. Anschlußrohr eingesteckt, den Ofen heran geschoben und fertig. Wie jetzt? Das war alles? Echt nicht schlecht, der verstand sein Handwerk. Zum Schluß gab er uns noch Tips zum Feuern und zu den Einstellungen des Ofens. Sehr schön. Also den Schornsteinfeger wieder angerufen, wegen der Abnahme des Kaminofens, neuen Termin ausgemacht. Die Abnahme war fast eine reine Formsache. Er hat noch einmal geprüft ob alles dicht ist ect., die Daten aufgenommen und das war es auch schon. – jetzt kann es losgehen mit Holz heizen und sparen. Das nächste Problem kommt sicher, denn woher bekommen wir zukünftig das Holz? Vorherige Seite | Seite 1 von 2 | Nächste Seite  |